Romanreihen hab ich früher auch, wie Scooby, "John Sinclair" gelesen. Bis mir seine "gnostische Gemme" oder seine mit Silberkugeln geladene Beretta auf`n Keks ging.
(war iwi immer dasselbe nach`ner gewissen Zeit).
"Professoer Zamorra" hab ich auch ganz gerne gelesen.
Am liebsten aber
"Dr.Morton". Die Teile waren damals auf`m Index, und man hat sie eigentlich nur auf`m Markt, oder in Second Hand Läden bekommen.
Kurze Beschreibung der Inhalte:
Dr. Morton war ein hochangesehener Arzt in der englischen "High Society". Er führte aber ein Doppelleben. "Unter" seiner Nobelklinik befanden sich noch Spezial "Behandlungsräume",
in denen Er alle möglichen Versuche an Menschen durchführte (nich ganz legal).
2. Hauptcharakter der Romane war sein treuer Gehilfe Grimsby, der meistens für die Beschaffung des "Menschenmaterials" zuständig war.
Der war nich zimperlich, und agierte hauptsächlich mit einem beidseitig geschliffenen Stilett. Ab und zu überkam Ihm dann das sexuelle Verlangen,
worauf Er sich dann ein passendes weibliches "Geschöpf" schnappte, welches Er dann hinterher "fachgerecht" entsorgte.
Da Dr. Morton natürlich auch der Gesellschaft etwas Gutes tun wollte, waren seine Opfer meistens immer zu unrecht freigesprochene Verbrecher etc.
Die explizite Beschreibung der "Vorgänge" in diesen Romanen führte aber, wie gesagt, dazu, das man als Jugendlicher da kaum rankam.
Die Romane hatten dann so schöne Titel wie: "Bad in HCL"

Hier mal ein Cover:
Bei Büchern hab ich keinen bestimmten Geschmack. Spannende Thriller, Bücher über die griechische/römische und natürlich deutsche/preußische Geschichte ebenso,
wie die abgedrehten Romane von Terry Pratchett von der "Scheibenwelt".
Mein absolutes Lieblingsbuch ist aber
"Der weiße Wolf" von Max Brand (schon mehrfach gelesen).
Es handelt im groben davon:
Ein "Mann aus den Bergen" macht sich mit seinem trächtigen Bullterrier Weibchen in die Wildnis auf. Die Jungen sollen in der rauhen Natur aufwachsen,
damit sie "groß und kräftig" werden. Dummerweise schlägt Er sein Lager in der Nähe einer Höhle auf, in der eine Wölfin gerade ihren Wurf großzieht.
Der große Leitwolf wittert natürlich die Gefahr, die von den Hunden ausgehen kann wenn sie einmal groß sind, und beschließt diese zu töten.
Als der Mann eines Tages zur Jagd ist, überfällt der Wolf das Lager, und tötet die Hundemutter und ihre Jungen.
Bis auf Eines. Dieses kann sich in den "Wolfsbau" retten, und mischt sich unter die jungen Wolfsjungen.
Die Wölfin wundert sich zwar über den anfangs komischen Geruch, und das seltsame Aussehen (schneeweiß), schleißt ihn aber, aufgrund dieser Umstände,
besonders in ihr Herz.
Er bleibt natürlich ein Sonderling unter den Wölfen, erkämpft sich aber später wegen seinem enorm starken Gebiss und seiner extremen Beißkraft Respekt, und wird dann, noch später, sogar Rudelführer.
Da sich die Handlung des Buches hauptsächlich bei den Tieren abspielt, ist es wie eine Fabel geschrieben, und die Tiere können sprechen.
Wer ein Tierfreund ist, sollte sich das Buch auf jeden Fall mal ansehen. Wer ein Freund von Bullterriern ist MUSS das Buch auf jeden Fall lesen.